Frauenfrühstück

GROSSENKNETEN  Als „Frauenfrühstückschor" entpuppte sich die Runde von Frauen, die sich am Samstag in Großenkneten einfand. Gleich zu Beginn des Frauenfrühstücks wurde ein Kanon angestimmt. Im Karkenhaus trafen sich Frauen, um gemeinsam zu frühstücken, zu plaudern und den Vortrag von Kerstin Bittner „Essen wir uns krank? Was sagt die Bibel dazu?" zu hören.

 

„Ein Vortrag, der uns auf eine Reise in die Bibel mitnimmt. Und dort in den eher praktischen Teil, die Ernährung, die in den Predigten nicht so oft vorkommt", leitete Organisatorin Andrea Jaedicke zum Referat über. Bittner – zertifizierte Fastenleiterin, Ernährungsberaterin, Lebe-leichter-Coach sowie heilpflanzenkundige Präventions- und Entspannungsberaterin – war aus Klitten angereist.

 

In ihrem Vortrag hielt sie es eingangs mit einem Zitat von Prof. Gerhard Uhlenbrock: „Oft sorgen Messer und Gabel dafür, dass wir den Löffel früher abgeben." Bittner brachte diese Aussage in Zusammenhang mit der Bibel. Nach einer US-Studie soll derjenige sieben Jahre länger leben, der glaubt und einmal pro Woche einen Gottesdienst besucht. Und wer sich daneben gesund ernährt, erhöhe seine Lebenserwartung noch auf 14 Jahre.

 

Praktische Tipps folgten. Bittner rät, weiße Brötchen zu meiden, da sie keinen Nährwert hätten. Aus der Bibel (Jes. 55,2) führte sie an: „Warum wiegt ihr Geld ab für das, was kein Brot ist, und euren Verdienst für das, was nicht sättigt? Hört doch auf mich und esst das Gute." Wir müssten ein halbes bis ganzes Weißbrot essen, um den Nährwert einer Scheibe Vollkornbrot zu haben, beschreibt die Ernährungsberaterin.

 

Sie verweist auf den Bibelvers 1. Moses 1. Auf Gottes Bestes aus Obst, als samentragende Baumfrucht und damit auf die wichtigen Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Antioxidanzien, um gesund zu bleiben.

 

 

„So kann man jede Stufe der Ernährungspyramide mit biblischen Versen unterlegen, als Gottes gute Vorsorge, sozusagen als Gottes Krebsvorsorge", betonte die Referentin. Die biblische Ernährungspyramide entspreche in allen Teilen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Viele der ernährungsbedingten Krankheiten müssten nicht sein, wenn man die biblischen drei Regeln beherzige. Zu allererst solle nur das gegessen werden, was Gott als Nahrung für den Menschen geschaffen hat. Alles solle so gegessen werden, wie es von Gott geschaffen wurde und Abhängigkeiten von Nahrungs- und Genussmitteln sollen gemieden werden.